Arktis - Spitzbergen - Die Flora und Fauna der Arktis
10-tägige Reise
- Erlebnisreise an die Westküste Spitzbergens
- Land- und Bootsausflüge in kleinen Gruppen
- Vorträge & Exkursionen mit einem erfahrenen Expeditionsteam
- Möglichkeit zur Verlängerung auf Spitzbergen
Impfungen: nicht erforderlich



Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Oslo
Linienflug von Deutschland, Österreich oder Zürich nach Oslo. Da es am selben Tag keine Weiterflugmöglichkeit nach Spitzbergen gibt, haben wir heute für Sie am Flughafen ein Hotelzimmer reserviert.
2. Tag: Weiterflug von Oslo nach Spitzbergen
Auf dem internationale Flughafen von Spitzbergen Longyearbyen kommen Sie heute gegen Mittag an. Taxifahrt zum etwa 4 km entfernten Hafen (ca. 10 €). Bis zum Ablegen des Schiffes ist noch etwas Zeit, sich in dem kleinen beschaulichen Hauptort der Insel umzusehen. Besuchen Sie die kleine Pfarrkirche oder das Svalbard Museum und genießen Sie die klare Luft der Tundra. Am Nachmittag legt das Schiff ab und fährt durch den malerischen Isfjord mit seinen schneebedeckten Bergen an die Westküste Spitzbergens.
3. Tag: Erster Landgang & Vogelkolonien
Auf der Fahrt nach Norden und vorbei an einem mächtigen Gletscher wird morgens der Krossfjord erreicht. Über einen Laufsteg besteigen Sie die Zodiacboote, um unter fachkundiger Führung die Fauna und Flora des Nordens zu erkunden. Mit den wendigen Schlauchbooten kann man sehr schön beobachten, wie an den Felsen Lummen und Papageitaucher nisten. Polarfüchse umschleichen die Vogelkolonie, und es besteht die Möglichkeit, Bartrobben im Fjord zu beobachten. Am Nachmittag erreichen Sie die einstige Bergbausiedlung Ny Alesund, die sich heute in eine moderne Forschungsstation verwandelt hat. Ganz in der Nähe der Häuser befinden sich die Brutplätze von Gänsen, Eiderenten oder Küstenseeschwalben, und auch die genügsamen Rentiere grasen nahe der Siedlung.

4. Tag: Monaco Gletscher
Auf der Insel Andøya ist heute eine Wanderung durch die arktische Tundra mit dem biologisch geschulten Expeditionsteam geplant. Trotz der schwierigen Lebensbedingungen, die Pflanzen vorfinden, wie die lange Winterperiode, die tiefen Temperaturen und den Permafrostboden, sind 165 Pflanzenarten auf Spitzbergen anzutreffen. Darunter auch zwei Baumarten, die nur flach kriechende oder unterirdisch verlaufende Stämme und Äste ausbilden. Nach einer solchen Wanderung ist Eines gewiss: Die bleibende Erinnerung an eine kaum gekannte Stille, die klare Luft und eine kontrastreiche Landschaft aus Eis, Wasser und zartem Grün. Im Anschluss fahren Sie in den Liefdefjord, während Sie den gewaltigen Monaco Gletscher stets vor Augen haben. Die Gewässer vor dem Gletscher sind ein bevorzugter Treffpunkt für Tausende von Dreizehenmöwen und mit etwas Glück können Sie sogar Eisbären auf dem Gletscher sichten.
5. Tag: Hinlopenstraße & Vogelfelsen
Sofern es die Eisverhältnisse erlauben, befahren Sie heute die Hinlopenstraße, die Westspitzbergen von Nordaustlandet, der zweitgrößten Insel des Archipels, trennt. Die beinahe vollständig vom Eis bedeckte Insel unterscheidet sich stark vom Rest der Inselgruppe. Hier werden oft kleine Gruppen des zierlichen Spitzbergen-Rentiers gesehen und häufig auch Ringelrobben und Walrosse. Die Fahrt durch den von hohen Bergen umringten Lomfjord an der Ostseite Westspitzbergens ist besonders beeindruckend. Hatten Sie schon einmal die Gelegenheit, mit einem Boot ganz nah an eine große Seevogelkolonie heranzufahren? Vogel- und Naturfreunde erwartet heute ein ganz besonderes Schauspiel, denn mit den Zodiacs wird der Vogelfelsen Alkefjellet angesteuert. Ein ohrenbetäubender Lärm wird von Tausenden Trottel- und Dickschnabellummen verursacht, die an den steilen Felshängen nisten. Seevögel, wohin man schaut! Auf der Ostseite der Hinlopenstraße werden Sie versuchen bei Palanderbukta an Land zu gehen - der Heimat von Rentieren und Walrössern.
6. Tag: Extremlandschaft Nordaustlandet
Heute erreichen Sie den nördlichsten Punkt während Ihrer Kreuzfahrt: Phippsøya auf den Seven Islands, die nördlich von Nordaustlandet liegen. Der größte Teil der Insel ist von zwei Gletschern bedeckt, und man bekommt einen guten Eindruck von einer arktischen Extremlandschaft. Denn in dieser polaren Kältewüste fallen kaum Niederschläge, so dass nicht einmal die widerstandsfähigsten Tundrapflanzen ein Auskommen finden. Doch Eisbären und Elfenbeinmöwen fühlen sich hier heimisch, so dass Sie mehrere Stunden im Packeis verweilen werden, um die spektakuläre Umgebung auf sich wirken zu lassen.


7. Tag: Raudfjord und eventuell Eisbaeren beobachten
Auf dem Weg nach Westen besuchen Sie den spektakulären Raudfjord an der Nordküste West-Spitzbergens. Zahlreiche Gletscher wälzen sich an seinen Hängen hinunter ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, und die Chancen stehen gut, auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen. Bei einem weiteren Insellandgang erinnern Gräber aus der Walfangzeit daran, dass tausende Abenteurer hier im 17. Jahrhundert ihr Glück suchten. Weder Gefahren noch extreme Kälte konnten sie von dem lukrativen Geschäft mit Walöl abhalten. Heute haben wieder Seevögel die Insel übernommen.
8. Tag: Letzte Wanderung & Ringelrobben
An der Nordspitze von Prinz Karls Forland warten eine eindrucksvolle Vogelkolonie und Robben auf Sie. Auch historische Überreste aus der Zeit der Eisbärenjagd sind überall zu sehen. Am gegenüberliegenden Strand in Sarstangen liegen meistens Walrosse. Auf Ihrer letzten Wanderung durch die Tundra können vielleicht Polarfüchse gesehen werden. Vorbei an einer mächtigen Gletscherwand geht die Fahrt zurück nach Longyearbyen.
9. Tag: Ende der Kreuzfahrt
Nach der Ankunft in Longyearbyen fliegen Sie heute zurück nach Oslo für eine Zwischenübernachtung.
10. Tag: Rückflug
Ankunft auf dem Heimatflughafen
Wichtiger Hinweis
Ein Landprogramm in der Arktis ist immer wetterabhängig. Starkes Treibeis und schlechte Wetterbedingungen können daher die Landgänge und die Passagen enger Fjorde unmöglich machen. Dann müssen vom Kapitän alternative Routen und Ausflüge gewählt werden. Das genaue Reiseprogramm wird sowohl von der Wetter- und Eissituation als auch von der Präsenz der Tiere beeinflusst.
Schiffsinformationen
Das Schiff Antarctic Dream wurde im Jahre 2005 komplett renoviert und ist seitdem eines der modernsten Schiffe in der Arktis. Die hohe Eisklasse ermöglicht dem Schiff, die durch Treibeis gesäumten Küsten sicher zu durchfahren. Die erfahrene chilenische und westeuropäische Crew kennt durch jahrelange Navigation die schwierigen Gewässer der Polarregionen. Auf den zahlreichen Zodiactouren und Landausflügen erleben Sie außergewöhnliche Landschaften und eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Besonders erwähnenswert sind die gute Organisation an Bord und die fachliche Qualifikation der Reiseleiter und Lektoren. Neben den Aktivitäten an Land stehen auch Vorträge der biologisch geschulten Reiseleiter auf dem Programm. Die Bekleidung an Bord ist leger und zwanglos. Das Schiff verfügt über vier Decks, die Platz für maximal 84 Passagiere in 42 Kabinen bieten. Auf der Brücke gibt es einen Internetzugang für E-Mail Versand sowie ein Telefon. In der Sauna oder im Fitnessraum des Schiffes lässt es sich prima nach einem Ausflug in das Eis wieder aufwärmen. Eine Bücherei bietet eine gute Auswahl an fachspezifischen Büchern und Bildbänden.
Das Schiff Plancius wurde im Jahr 2009 komplett renoviert und gehört nun dann Dank der Einhaltung der neuen SOLAS-Vorschriften zu einem der modernsten Schiffe der Arktis. Die hohe Eisklasse ermöglicht es dem Schiff, die durch Treibeis gesäumten Küsten sicher zu durchfahren. Die erfahrene Crew kennt durch jahrelange Navigation die schwierigen Gewässer der Polarregionen. Auf den zahlreichen Zodiactouren und Landausflügen erleben Sie außergewöhnliche Landschaften und eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Besonders erwähnenswert sind die gute Organisation an Bord und die fachliche Qualifikation der Reiseleiter und Lektoren. Neben den Aktivitäten an Land stehen auch Vorträge der biologisch geschulten Reiseleiter auf dem Programm. Die Bekleidung an Bord ist leger und zwanglos. Das Schiff verfügt über fünf Decks, die Platz für maximal 114 Passagiere in 53 Kabinen bieten. In der Bücherei gibt es einen Internetzugang für E-Mail Versand sowie ein Telefon an der Rezeption.


Kabinentyp A
Kabinentyp B
Kabinentyp C
Kabinentyp D
Kabinentyp E
Kabinentyp F

Die Zimmer