Argentinien - Patagonien - Naturexpedition & Fotoreise
17-tägige Reise
- Fotoreise für erfahrene Hobby-Fotografen
- 7 Tage am weltweit einzigen Orca-Angriffskanal
- Fotoaufnahmen in kaum besuchten Regionen
- Private Bootsfahrten auf eine Insel mit Felsenpinguinen
Impfungen: nicht erforderlich


Reiseprofil
Diese Reise ist speziell für ambitionierte Naturfotografen bestimmt, um die einzigartige Tierwelt Argentiniens festzuhalten. Die außergewöhnliche Tour hat vor allem das Ziel, an einem natürlichen Meereskanal die dramatischen Momente zu erleben, wenn gewaltige Orca-Wale bei der Jagd nach jungen Seelöwen bis an den Strand kommen. Nur Fotografen mit offizieller Genehmigung ist das Betreten dieses Kanals vorbehalten, uns ist es jedoch im Vorfeld gelungen, die erforderlichen Fotogenehmigungen von den argentinischen Behörden zu erhalten. Somit werden an sieben Foto-Tagen drei Teams mit jeweils zwei Fotografen gebildet. Diese halten sich insgesamt sechs Stunden pro Tag direkt am „Orca-Angriffskanal“ auf und werden dabei von einem erfahrenen Tierfotografen mit umfangreichem Fachwissen über Wale betreut. Wird ein Fotograf auf dieser Reise von einem Partner ohne Fotoambitionen (ohne Fotogenehmigung) begleitet, ist diesem der Zugang dorthin nicht möglich. Ihm ist es dann nur erlaubt, das Geschehen von der offiziellen Besucher-Plattform zu verfolgen. In der zweiten Woche bereist die Fotogruppe südlich von Valdés weitere selten besuchte und schwer erreichbare Naturschauplätze. Neben den Tieren der Pampa wie dem Darwin-Strauß, dem Guanako und dem Mara stellen besonders Gürteltiere, Füchse, die seltenen Graukormorane und die riesigen Kolonien an Magellanpinguinen die fotografischen Herausforderungen dar. Auf einer einsamen Insel lebt die nördlichste Kolonie der Felsenpinguine. Da die Tiere bisher vom Tourismus relativ unberührt geblieben sind, zeigen die Pinguine keinerlei Scheu vor ihren Besuchern. Ein Leckerbissen für jeden Fotografen! Begleitet wird die Reise von einem Team bestehend aus einem erfahrenen deutschen Reiseleiter und Fotospezialisten sowie aus einem Meeresbiologen. Wir sind sicher, dass dieses spezielle Reisekonzept den besonderen Ansprüchen von Tierfotografen gerecht wird.


Reiseverlauf
1.Tag: Ablug von Deutschland
Linienflug von Deutschland nach Argentinien
2. Tag: Weiterflug von Buenos Aires nach Trelew
In Buenos Aires ist ein Flughafenwechsel mit einem Shuttlebus zum nationalen Flughafen erforderlich. Nach der Ankunft in Trelew Begrüßung und ca. zweistündiger Transfer nach Puerto Piramides.
3. - 9. Tag: Im Angriffskanal der Orcas
Alljährlich im März und April schwimmen Orcas in das Flachwasser der Halbinsel Valdés, um junge Seelöwen zu jagen. Die Jungen sind gerade im Prozess sich von den Müttern zu entwöhnen und spielen unbekümmert am Strand. Da sie die Gefahr nicht kennen, wird ihnen ihr Spiel oft zum Verhängnis. Nur 20 m von Ihrer Kameralinse entfernt spielen sich dramatische Szenen an diesem nur 50 m breiten Angriffskanal ab. Aus Schutzgründen ist nur Fotografen mit offizieller Genehmigung das Betreten dieses Kanals vorbehalten. An den kommenden sieben Tagen fahren Sie also täglich nach Punta Norte, um mit dem einheimischen Ranger die Unterstände im Angriffskanal zu beziehen. Sie verharren drei Stunden vor bis drei Stunden nach der Flut in Ihren Kiesmulden. Von dort aus beobachten Sie voller Spannung die Aktivitäten der Orcas und Seelöwen und haben viel Zeit für tolle Tieraufnahmen. Ein Besuch des Punta Norte Orca Projektes ist ebenfalls vorgesehen. (F)
10. Tag: Cabo dos Bahias
Heute fahren Sie mit dem Kleinbus ca. 400 km zu dem abgelegenen Naturschutzgebiet in Cabo dos Bahias. Nirgendwo ist die Beobachtung der patagonischen Landtiere wie Guanakos, Darwin-Straußen und Maras besser möglich als in diesem landschaftlich eindrucksvollen Park. Da es hier keine gefährlichen Tierarten gibt, kann man getrost auf eigene Faust mit der Kamera losgehen und besonders in den Morgenstunden, wenn die Lichtverhältnisse optimal sind, wunderschöne Aufnahmen machen. (F)


11. Tag: Kolonie der Magellanpinguine
Auf der heutigen Tagestour durch das einzigartige Schutzgebiet Cabo dos Bahias erleben Sie eine der größten Kolonien von Magellanpinguinen der argentinischen Küste. Die Kolonie ist bis jetzt vom Tourismus relativ unberührt geblieben. Die ca. 20.000 bis 30.000 Pinguine haben ihre Nester in Erdhöhlen gebaut und brüten in der Regel zwei Eier aus. Hier ist jede Menge los: Die Pinguine nehmen gerne ein Sonnenbad, laufen umher oder prügeln sich sogar um die Nistplätze und dazwischen stolzieren Guanakos umher. Ein buntes Durcheinander der Tierwelt garantiert wunderbare Motive. (F)
12. Tag: Puerto Deseado
Über die Pan Americana fahren Sie rund 550 km südwärts. In Puerto Deseado beziehen Sie komfortable Chalets, welche oberhalb der Flussmündung des Rio Deseado erbaut wurden und sich als Ausgangspunkt für Exkursionen zu den im Fluss lebenden Tieren gut eignen. Höhepunkt ist der Besuch der 60.000 Tiere zählenden Kolonie von Magellanpinguinen, die hier ihr Brutgeschäft ausüben. Auch Vogelfreunde kommen in diesem schönen Naturpark auf ihre Kosten, denn bisher wurden insgesamt 136 verschiedene Arten beobachtet. Auffallend ist der schöne Graukormoran mit seinen stahlblauen Augen. Diese seltenen Tiere nisten in den Klippen des Flussbetts, in das schon Charles Darwin mit seiner Beagle einfuhr. (F)


13. Tag: Im Flusslauf des Rio Deseado
Die Strömung des Atlantiks ist sehr stark, so dass salzhaltiges Meerwasser bis zu 40 km landeinwärts in den Rio Deseado gedrückt wird. So bietet das seichte Flussdelta mit seinen Steilklippen und den kleinen Inseln ein ideales Brutgebiet für Meerestiere. Auf Ihrer Bootstour fahren Sie den flachen Flusslauf hinauf und folgen somit den Spuren Darwins. Dabei begegnen Sie Delphinen, fünf Arten von Kormoranen, Nachtreihern, Austernfischern, Seebären, Magellan- und Felsenpinguinen und vielen anderen Tiere. Sie machen einen Stopp auf einer Vogelinsel, um mit festem Boden unter den Füßen attraktive Fotografien von Möwen, Kormoranen und Pinguinen zu machen.
14. - 15. Tag: Die Felsenpinguine
Sie verbringen die beiden Tage auf einer vorgelagerten Insel, wo die seltenen Felsenpinguine ihr nördlichstes Vorkommen haben. Sie haben die Aufzucht der Jungen bereits abgeschlossen und befinden sich in der Mauser. Ein Leckerbissen für Naturfotografen, da die Tiere sonst nur auf subantarktischen Inseln vorkommen. Auch Magellanpinguine nisten auf dieser Insel in den Felsen und sogar in den Gebäuden eines alten Leuchtturms. Die Nächte verbringen Sie erneut in Chalets auf dem Festland.


16. Tag: Rückflug nach Europa
Sie verlassen das Tierparadies Argentiniens. Rückreise nach Commodoro Rivadavia und Flug nach Buenos Aires. Ein Flughafenwechsel per Shuttlebus zum internationalen Flughafen ist notwendig. Am Abend Rückflug nach Deutschland.
17. Tag: Ankunft in Deutschland
Ankunft auf dem Heimatflughafen.



