Kenia - Big Five vor der Haustür

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Familienreisen & Kindersafaris Kenia

10-tägige Reise

  • Der Insider-Tipp: artenreiche Schutzgebiete & wenig Tourismus
  • Viele Safaris zur Beobachtung der „Big Five“ am Mt. Kenia
  • Einmalige Eindrücke bei einer Wanderung mit einer Giraffenherde
  • Verlängerungen in Kenia, Ruanda & Tansania möglich
Kenia-Reisebericht des Fauna-Teams
Hinweise
Visum: bei Einreise 50 US$
Impfungen: Hepatitis A+B, Typhus, Gelbfieber & Malariaprophylaxe empfohlen

Familienreisen und Safaris für Kinder in Ostafrika

Reiseprofil

Die berühmten „Big Five“ trifft man zusammen normalerweise nur in den großen Nationalparks Afrikas an. Nur Insidern ist bisher bekannt, dass man auch rund um den höchsten Berg Kenias Leoparden, Büffel, Löwen, Elefanten und Nashörner während der Safaris erleben kann. Ein weiterer großer Vorteil dieser Reise ist, dass man bis zu den drei verschiedenen Schutzgebieten nur sehr kurze Entfernungen zurücklegen muss, man hat die Tiere quasi vor der Haustür. Da Sie die Unterkunft bei dieser Reise nicht wechseln müssen, bleibt auch viel Zeit für Entspannung und eigene Erkundungen auf dem weitläufigen Gelände der Lodge.

Die Safari Lodge

Die kenianisch-deutsch geführte Lodge ist etwa drei Stunden von Nairobi entfernt. Die herrliche Lage am Fuß des Mt. Kenia bietet ein optimales Klima, da die Tage warm und die Nächte angenehm kühl sind. Die Lodge liegt günstig zwischen den sehr tierreichen Schutzgebieten Solio, Ol Pejeta und dem Aberdare-Nationalpark. Zum erst 2009 eröffneten, 30 Hektar großen Safari Resort gehört auch ein besonders schöner Euphorbienwald. Auf Spaziergängen können hier z.B. das seltene Dreihornchamäleon und viele Nektarvögel beobachtet werden. Die Lodge verfügt über sieben Chalets und sieben komfortable Safari-Zelte, die mit Moskitonetzen ausgestattet sind. Alle Unterkünfte sind im afrikanischen Stil mit liebevollen Details eingerichtet und bieten ein privates Bad/WC sowie eine großzügige Veranda. Die leichte Hanglage ermöglicht einen grandiosen Blick auf das Bergmassiv des 5.199 Meter hohen Mt. Kenia. Die Safari-Zelte stehen mitten in einem Sekundärwald aus Bäumen und Büschen, der absolute Naturnähe verspricht. Die Betreiber der Lodge vertreten einen verantwortungsvollen Tourismus unter Einbindung der lokalen Bevölkerung und wirken bei vielen Naturschutzprojekten mit. So werden Abfälle entsprechend kompostiert oder recycelt und das aufbereitete Abwasser zur Bewässerung in der Landwirtschaft genutzt. Im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojektes kann auch jeder Gast seinen eigenen Baum pflanzen. 

Reiseverlauf

1. Tag: Linienflug nach Kenia

Flug von Deutschland nach Kenia.

2. Tag:  Ankunft in Nairobi und Weiterreise zum Mt. Kenia

Am frühen Morgen erreichen Sie den Flughafen Nairobi, wo Sie bereits von Ihrem Reiseleiter erwartet werden. Die Fahrt zu Ihrer Safari Lodge unterbrechen Sie mehrmals für Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Es sind Kikuju, Embu, Meru, Kisi und andere Volksstämme, die entlang der Reiseroute siedeln. Im Ort Katana wird ein Frucht- und Gemüsemarkt besucht, auf dem die Bauern aus der Umgebung ihre Produkte anbieten. Gegen Mittag erreichen Sie den Bergfluss Tana, aus dem die dortigen Bewohner den Tilapia angeln. Dieser Fisch wird auf dem angrenzenden Markt fangfrisch für Sie zubereitet. Über die für ihren Teeanbau bekannten Orte Nyerie und Mweiga erreichen Sie am Nachmittag Ihre Lodge. Von hier aus haben Sie einen traumhaften Blick auf den Mt. Kenia, den einzigen Berg der Welt, der auf dem Äquator steht und dabei eine Schneekappe trägt. Ein vorzügliches Abendessen und ein Drink in der Busch-Bar runden den Tag ab. (P/A)

3. Tag: Pirschfahrt im Solio Game Reserve

Hier befindet sich die größte Population an Spitz- & Breitmaulnashörnern Afrikas. Die privat geführte Farm schützt bereits seit Jahrzehnten Nashörner vor Wilderern. Die Tiere erholen sich hier bestens und seit langem werden Nationalparks in ganz Afrika mit Jungtieren aus diesem Schutzgebiet versorgt. Auf einer ganztägigen Safari können Sie diese wunderbaren Tiere aus nächster Nähe beobachten. Bei einem Picknick unter freiem Himmel, im Schatten einer Gelbrindenakazie, kommt die echte „Out of Africa“ Atmosphäre auf. In unmittelbarer Nähe weiden Zebras und Wasserbüffel. (F/P/A)

4. Tag: Ausflug in den Aberdare-Nationalpark

Die Aberdare Mountains sind ein vulkanisches Gebirge und bilden den Ostrand des Afrikanischen Grabenbruchs. Der weitläufige Park umfasst viele verschiedene Landschaftszonen. So durchfahren Sie z.B. einen Bambus- und einen Bergnebelwald, wobei Sie Ausschau halten nach Büffeln, Wildschweinen, Afrikanischen Waldelefanten, Leoparden, Bongos und Affenarten wie den auffälligen Colobus-Affen. Die vom Nebelwald aufgefangene Feuchtigkeit sorgt für eine üppige Vegetation mit einer überwältigenden Anzahl an Orchideen, Farnen und Moosen. Eine kurze Wanderung in 3.000 m Höhe führt Sie zu einem der größten Wasserfälle Kenias. (F/P/A)

5. Tag: Giraffen & Vogelbeobachtung

Morgens besuchen Sie eine Giraffenherde, der Sie sich bis auf wenige Meter nähern können. Zurück in der Lodge können Sie am Nachmittag von der Dachterrasse des Gartenhauses aus viele Vögel beobachten, die sich gern am nah gelegenen Teich einfinden. (F/M/A)

6. + 7. Tag: Ganztägige Safaris im Ol Pejeta Game Reserve

Viele Tiere, die in anderen Parks in zu großer Anzahl vorhanden waren, wurden in dieses weite Schutzgebiet umgesiedelt. Auf zwei ganztägigen Pirschfahrten entdecken Sie mit etwas Glück Geparden, Zebras und Löwen. Dabei lernen Sie vielleicht auch das zahme Nashorn „Baraka" kennen. In einem Teil des Parks, der eigens für Schimpansen eingerichtet wurde, können Sie die Primaten beobachten, die von Natur aus nicht in Kenia heimisch sind. Die vom Jane Goodall Institut geschützten Affen kommen hauptsächlich aus dem Kongo, wo ihnen die Lebensgrundlage genommen wurde. (F/P/A)

8. Tag: Tag zur freien Verfügung

Erholen Sie sich auf Ihrer Veranda, während Sie den über 100 verschiedenen Vogelarten, die hier heimisch sind, lauschen oder entspannen Sie sich auf der Dachterrasse des Gartenhauses mit angeschlossener Bar. (F/M/A)

9. Tag: Rückfahrt nach Nairobi oder Verlängerungsprogramm

Transfer zum Flughafen für Ihren Rückflug. Wer noch nicht Abschied von Kenia nehmen möchte, kann zwischen vielen Verlängerungsoptionen wählen. Entdecken Sie den Samburu-Nationalpark, kombinieren Sie die beiden Parks Tsavo und Amboseli oder besuchen Sie die Seen des Rift Valleys. Eine Badeverlängerung an der Südküste Kenias am Indischen Ozean ist ebenfalls möglich. (F)

10. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft auf dem Heimatflughafen.

Afrikareisen mit Kindern

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