Antarktis - Die Tierwelt der Antarktis

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Reisen in die Antarktis

14-tägige Reise

  • Magische Augenblicke auf dem Kontinent der Extreme
  • Paradise Bay, Lemaire-Kanal, Petermann-Insel & weitere Stationen
  • Erfahrene Expeditionsleitung, Ausflüge, Landgänge & Vollpension
  • Auf jeder Abfahrt wird ein vielfältiges Aktivprogramm angeboten
Hinweise
Visum: nicht erforderlich
Impfungen: nicht erforderlich

Kreuzfahrten Akademik Sergey Vavilov

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Flug über Buenos Aires nach Ushuaia.

2. Tag: Ankunft in Ushuaia

Erkunden Sie die südlichste Stadt der Welt bei einem Spaziergang. Übernachtung Hotel

3. Tag: Tierra del Fuego Nationalpark & Einschiffung

Vormittags unternehmen Sie eine Wanderung im Tierra del Fuego Nationalpark. Die wunderschöne Farbe der verlorenen Lagune „Laguna Perdida“ lädt zu einem Picknick ein. Am Nachmittag begeben Sie sich an Bord des Schiffes. Auf dem Beagle-Kanal, vorbei an zahlreichen Inseln, verlassen Sie Südamerika und erreichen den offenen Atlantik.

Tauchen in der Antarktis4.-5. Tag: Drake Passage

Bei der Fahrt durch die Passage, die Südamerika von der Antarktis trennt, können mit ein wenig Glück Mink-, Schwert- oder Buckelwale beobachtet werden. Durch das reichhaltige Nahrungsangebot im Südatlantik ist das Schiff stets von Seevögeln umgeben. Der Größte unter ihnen ist der Wanderalbatros mit einer Flügelspannweite von 3,5 Metern.

6. -10. Tag: Süd-Shetland-Inseln & die Antarktische Halbinsel

Die Antarktische Halbinsel ist der nördlichste Teil des antarktischen Festlandes und von vielen Inseln umgeben. In den nächsten Tagen steuern Sie einige davon im Zodiac an und erkunden diese auf Landausflügen. Es sind mindestens zwei Landgänge pro Tag geplant. Ein Landprogramm in der Antarktis ist jedoch immer stark wetterabhängig: Starkes Treibeis und schlechte Wetterbedingungen können Landgänge und Passagen enger Fjorde unmöglich machen. Dann müssen vom Kapitän alternative Routen und Ausflüge gewählt werden.

Geplante Stationen und Landgänge

Paradise Bay

Zu dieser geschützten Bucht gehören Inseln und Halbinseln, mächtige Gletscher, große Eisberge und über 2.000 m hohe Gipfel aus Schnee und Fels. Mit diesem Landgang werden Sie zum ersten Mal das Festland des antarktischen Kontinents betreten. Von weitem sieht man schon die rotbraunen Holzhäuser der argentinischen Almirante Brown Station. Bei der Fahrt mit den Zodiac’s können Robben, Esels-Pinguine sowie die in einer Steilwand brütenden Blauaugen-Kormorane beobachtet werden.

Lemaire-Kanal

Die Durchfahrt durch diese grandiose Schiffspassage erschwert oft dichtes Packeis. Sie ist nach dem belgischen Konsul Lemaire benannt und trennt das antarktische Festland von der Booth Insel. An der engsten Stelle ist sie nur knapp 800 m breit. Auf den Eisschollen sind häufig Seeleoparden zu sehen, die größten Raubtiere der Antarktis.

Petermann-Insel

Benannt wurde diese Insel nach dem deutschen Geograph August Petermann. Hier haben Esels-Pinguine ihre südlichste Kolonie gegründet und Adélie-Pinguine nisten auf den Klippen. Über den vom Eis rund geschliffenen Felsen kann man ein großes Kreuz erkennen, dass an drei britische Entdecker erinnert.

Cuverville-Insel

Etwa 80.000 Zügel-Pinguine nisten auf der kleinen Insel. Nicht weit davon entfernt können Sie Scheidenschnäbel, Raubmöwen und Seeschwalben beobachten. Auf den Eisschollen finden sich häufig Krabbenfresser-Robben und Seeleoparden.

Port Lockroy

Bereits 1944 errichteten die Briten ihre erste permanente Antarktis-Station. Seit Jahren ist sie schon nicht mehr in Betrieb und dient heute als Museum und britische Poststation mit eigenen Briefmarken sowie Poststempel. Eine originelle Möglichkeit, aus der Antarktis eine Postkarte in die Heimat zu versenden.

Paulet Island

Diese einsame Vulkaninsel am Rande der Weddell-See, dem kältesten Meer der Welt, ist die Heimat von etwa 200.000 Adélie-Pinguinen. Zu ihren Brutplätzen legen die Tiere bis zu 100 km zurück. Das Männchen brütet ca. 38 Tage lang die zwei Eier alleine aus. Im Dezember schlüpfen dann die anfangs grau gefiederten Jungen.

Zodiag Tour auf dieser Antarktis Reise

11.-12. Tag: Überquerung der Drake Passage

Nun ist es Zeit von einem Kontinent Abschied zu nehmen, der für unser aller Überleben so überaus wichtig ist. Denn mehr als 90 Prozent der weltweiten Süßwasser-Reserven sind im „ewigen“ Eis gebunden. Die daraus entstehenden kalten Meersströmungen fungieren als „Motor“ für das gesamte Weltklima. Die antarktischen Gewässer sind zudem auch überaus reich an Krill, der Hauptnahrung von Bartenwalen und vielen Fischarten.

Abschied vom: zweit kleinsten Kontinent nach Australien, der kältesten Region der Erde – Temperaturminimum -89,2 °C - sowie dem windigsten, höchsten und trockensten Erdteil unseres Planeten.

13. Tag: Ankunft in Ushuaia – Abreise

Nach einem letzten Frühstück an Bord erfolgt heute der Transfer zum Flughafen nach Ushuaia. Sie fliegen über Buenos Aires zurück nach Europa.

14. Tag: Rückflug

Ankunft in Europa.

  

Wichtiger Hinweis

Das Landprogramm & der Reiseverlauf sind wetterabhängig, da Treibeis das Navigieren in engen Fjorden unmöglich machen kann. Der Kapitän entscheidet dann über alternative Routen. Die Besuche von Forschungsstationen sind von der örtlichen Genehmigung abhängig.

Schiffsinformationen

Die unter russischer Flagge fahrende Akademik Sergey Vavilov wurde speziell für wissenschaftliche Forschungsreisen erbaut und ist daher besonders leise, schnell und äußerst manövrierfähig. Die Vavilov hat eine verstärkte Aussenhülle gegen Eis und kann eine Geschwindigkeit von 14,5 Knoten erreichen. Alle Kabinen haben mind. 1 Bullauge mit Blick nach draußen. Für das Bordleben empfehlen wir eine bequeme Freizeitkleidung, zum Kapitäns-Dinner kann eine gute Abendkleidung getragen werden, es ist allerdings nicht vorgeschrieben.

Länge: 117 m
Breite: 18,2 m
Tiefgang: 6 m
Besatzung: 53 Personen
Passagiere: 107 Gäste
Bordsprache:      
Englisch
Bordwährung: US-Dollar und alle gängigen Kreditkarten
Ausstattung: Krankenstation, Fitnessraum, Sauna, kleiner Swimmingpool, Bibliothek

Deckplan Sergey Vavilov

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